Dass Sport jedem guttut, ist allgemein bekannt. Manchmal ist es jedoch schwierig, die nötige Motivation für Bewegung zu finden. Dann möchtest du dein Training wahrscheinlich lieber ausfallen lassen. Wenn du gemeinsam mit jemandem trainierst, passiert das voraussichtlich seltener. Sport mit einem Trainingspartner ist daher eine gute Idee. Er bietet mehrere Vorteile, die du alle in diesem Artikel nachlesen kannst. Außerdem findest du einige Tipps für Übungen, die du gemeinsam mit deinem Trainingspartner ausführen kannst.
Keine Motivation? Suche dir einen Trainingspartner
Zu Beginn des neuen Jahres hast du wahrscheinlich voller guter Vorsätze mit dem Sport angefangen. Viele Menschen beginnen wegen ihrer Neujahrsvorsätze zu trainieren, doch nach einiger Zeit lässt die Motivation häufig nach. Du trainierst seltener oder hörst sogar ganz damit auf. Aus dem gesünderen Leben, dem Abnehmen oder dem besseren Körpergefühl wird dann kaum noch etwas. Wenn du gemeinsam mit einer anderen Person trainierst, bleibt die Motivation erhalten und du kannst deine gesetzten Ziele künftig leichter erreichen.
Drei Vorteile des gemeinsamen Trainings
Neben der anhaltenden Motivation bietet das Training mit einem Partner noch weitere Vorteile. Hier findest du drei zusätzliche Pluspunkte eines Trainingspartners.
Doppelt so viel schaffen
Die Universität Aberdeen hat die Motivation von Sportlern untersucht. Die Studie zeigt, dass Menschen, die mit anderen trainieren, seltener eine Trainingseinheit auslassen als Menschen, die allein aktiv sind. Ein Trainingspartner kann genau den zusätzlichen Motivationsschub geben, denn du möchtest deinen Partner natürlich nicht enttäuschen. Zwei Menschen mit Trainingszielen können sich daher sehr gut gegenseitig motivieren.
Ihr verbessert gegenseitig eure Leistung
Beim gemeinsamen Training strengst du dich nicht nur mehr an, es wirkt sich auch auf die Ausführung der Übungen aus. Schließlich möchtest du zeigen, dass du deine Leistung in der letzten Zeit verbessert hast. Wenn ihr euch auf einem ähnlichen Niveau bewegt, ist dieser Effekt am größten, denn so spornt ihr euch gegenseitig am besten zu besseren Leistungen an.
Übungen zu zweit ausführen
Beim Training allein kannst du bestimmte Übungen nicht ausführen. Umso schöner ist es, sie gemeinsam mit einem Trainingspartner zu machen! So bringst du Abwechslung in dein Training, wodurch der Sport noch mehr Spaß macht. Außerdem lässt sich dadurch die Intensität des Workouts steigern.
Die besten Übungen für Trainingspartner
Side Plank
Geeignete Übungen für zwei Personen sind nicht schwer zu finden, denn es gibt viele Partnerübungen. Eine gute Übung ist zum Beispiel der Side Plank, bei dem ihr euch während des Planks eine Hantel zureicht. Dabei führt ihr die Hantel unter dem Stützarm hindurch. Gemeinsam ausgeführt wird die Übung anspruchsvoller und du wirst schneller Fortschritte bemerken.
Squat
Eine weitere Übung ist der Squat. Stellt euch dafür Rücken an Rücken. Anschließend reicht ihr euch fortlaufend einen Medizinball. Bei dieser Übung beansprucht ihr die seitlichen Bauchmuskeln. Diese Muskeln spürst du während der Ausführung deutlich, sodass du weißt, dass die Übung wirkt!
Plank
Ein Plank ist eine anstrengende Übung, die man normalerweise lieber vermeiden würde. Wenn du sie gemeinsam mit jemand anderem ausführst, hilft das auf jeden Fall dabei, den Plank länger zu halten. Diese Partnerübung ist auch als Plank-up High Five bekannt. Beginnt beide in der hohen Plank-Position und haltet etwa einen halben Meter Abstand zueinander. Senkt euch aus der hohen Plank-Position nacheinander auf beide Ellbogen ab. Sobald ihr die tiefe Position erreicht habt, drückt ihr euch Arm für Arm wieder nach oben. Dein Trainingspartner macht dasselbe. Wenn ihr beide wieder in der hohen Position seid, gebt ihr euch ein High Five.
Wenn du noch mehr Inspiration suchst, kannst du jederzeit die Trainer im Fitnessstudio fragen. Sie kennen bestimmt weitere anspruchsvolle Übungen, die ihr gemeinsam ausführen könnt. Ein Trainer kann außerdem darauf achten, dass ihr die Übungen korrekt ausführt. So lassen sich künftige Verletzungen vermeiden.
Du bist kein Fan des Fitnessstudios? Kein Problem, denn gemeinsam mit einem Trainingspartner kannst du auch andere Sportarten ausüben. Denke zum Beispiel an Yoga, CrossFit oder Rocycle. Informiere dich über die Möglichkeiten in deiner Nähe – möglicherweise gibt es viel mehr Angebote, als du denkst! Du kannst auch deinen Arbeitgeber davon überzeugen, einen Fitnessraum im Unternehmen einzurichten. Mehr über betriebliche Fitness erfährst du auf unserer Seite zur betrieblichen Fitness.
